Die Grotte lohnt sich fotografisch nur, wenn die Sonne hoch genug steht, um diese Unterwasseröffnung zu erreichen — in der Praxis also etwa von 11:00 bis 13:00 Uhr, an einem klaren Tag und bei ruhiger See. Früher und später ist die Kammer immer noch blau, aber es ist ein matteres, graueres Blau, das keine Handykamera überlebt.
Deshalb dauert der Tag so lange. Die Boote verlassen Hvar am Morgen, fahren nach Biševo hinüber und legen ihre Ankunft am Eingang auf die Tagesmitte — was zugleich bedeutet, dass jedes andere Boot in Dalmatien dasselbe tut. Im Juli und August müssen Sie mit Wartezeit rechnen an den Beibooten, manchmal über eine Stunde, in der prallen Sonne.
Die zweite Variable ist das Meer. Der Eingang ist niedrig und dem Seegang ausgesetzt, deshalb schließt die Grotte, sobald das Wasser nicht ruhig ist, manchmal mit einer Stunde Vorlauf. Den ganzen Sommer über werden Fahrten abgesagt und verschoben, und das liegt nicht am Anbieter — es ist der Hafenkapitän.
Noch etwas zum Licht: Es fotografiert sich nicht so, wie Sie es sehen. Die Kammer ist dunkel, das Beiboot bewegt sich, und die Automatik macht aus diesem Blau ein Grau. Schalten Sie den Blitz aus — er zerstört den Effekt vollständig —, stützen Sie das Handy an der Bootswand ab und fotografieren Sie das Wasser statt der Wände. Die meisten machen zwanzig Bilder und behalten eines. Schauen Sie zuerst mit den Augen hin; fünfzehn Minuten sind nicht lang.